Erstmals 1244 urkundlich festgehalten, wurde Castel Katzenzungen aus den Händen Henricus de Cazenzunge weitergereicht an das Adelsgeschlecht der Herren von Fink und von Schlandersberg, welcher auch die älteste und größte Rebe Europas – “Versoaln” – anpflanzte.
Über die Grafen von Thun und von Fuchs gelangte das Schloss schließlich an die Herren von Breisach, die das prächtige Anwesen in seiner heute noch beeindruckenden Architektur verwirklichten.
Zwischen 1500 und 1700 gehörte Castel Katzenzungen zu den angesehensten Adelssitzen des Landes. Mit dem Ende des Adelsgeschlechtes Breisach verlor es ein wenig von seiner Bedeutung und war auch baulich dem Verfall ausgesetzt.
Erst 1978 wurde das Renaissanceschloss von Josef Pobitzer in einem desolaten und baufälligen Zustand entdeckt und an seinen Sohn Ernst Pobitzer weitergegeben. Dieser hat mit seinen Restaurierungsarbeiten in liebe- und mühevoller Kleinarbeit den eigentlichen Geist eines “Lust-Schlosses” wiedererweckt.
Ganz im ureigensten Sinne ist Castel Katzenzungen als Familienbetrieb heute für Gäste und Besucher ein belebender Ort für kleine und große gastronomische, gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse.